Das britische Wettbewerbsberufungsgericht (Competition Appeal Tribunal) hat einen Antrag der nationalen Kartellbehörde abgelehnt, die Anhörung des Einspruchs von Microsoft gegen das Stoppen des 69 Milliarden US-Dollar schweren Übernahmeversuches von Activision zu verschieben. Laut einer Erklärung auf der Gerichtswebsite vom Donnerstag wurde der Vorschlag, die Verhandlung bis Oktober aufzuschieben, zurückgewiesen.
Die Zeit drängt!
Die Hauptverhandlung zum Einspruch ist für den 28. Juli terminiert und wird voraussichtlich sechs Tage dauern. Dies geschieht im Kontext der jüngsten Entwicklungen rund um den Activision Deal und dem Ausklang des fünften und letzten Tages des Versuchs durch die amerikanische Federal Trade Commission, den riesigen Videospiele-Deal in San Francisco zu stoppen. Die britische Kartellbehörde hatte bereits im April Klage eingereicht mit dem Ziel, dieses Geschäft zu blockieren; dabei äußerte sie Bedenken hinsichtlich Cloud-Gaming.
Dieser Beschluss durch das britische Gericht könnte sowohl positive als auch negative Konsequenzen für die Aktionäre von Microsoft und Activision haben.
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Vor- und Nachteile dieser Entscheidung!
Auf der positiven Seite: Durch das Ablehnen dieses Aufschubs kann Microsoft seinen ambitionierten Übernahmeversuch bei Activision weiter betreiben. Langfristig gesehen könnten sich daraus möglicherweise steigende Aktienkurse beider Firmen ergeben – eine Folge davon könnte sein, dass Microsoft seine Position in der Videospielindustrie stärkt. Aktionäre könnten dadurch einen potentiellen Wertzuwachs ihrer Aktien erleben.
Auf der anderen Seite gibt es allerdings auch Nachteile: Da diese Anhörung nicht verschoben wurde bleibt das Ergebnis unsicher – sollte die Kartellbehörde schlussendlich Erfolg haben und den Deal verhindern können dies negative Auswirkungen auf die Aktienpreise von beiden Unternehmen haben sowie allgemeine Enttäuschungen auslösen. Nicht zuletzt besteht auch ein Risiko in Hinblick darauf dass länger andauernde rechtliche Streitigkeiten Unsicherheit schaffen könnten sowie Volatilität innerhalb des Aktienmarktes fördern würden.
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